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Die autonomen Saugroboter

Saugroboter sind praktische, kleine Geräte, die einem lästige Arbeit im Haushalt abnehmen können. Konkret geht es dabei um das Staubsaugen. Die kleinen Roboter flitzen über den Boden und saugen dabei von selbst Staub und Dreck auf. Diese Selbstständigkeit ist eine der herausragenden Eigenschaften der Staubsaugroboter. Sie suchen sich selber ihre eigenen Routen aus und beginnen mit ihrem Rundgang, ohne dass man sie eigens einschalten muss. Sie sind um einiges teurer als herkömmliche Staubsauger, dafür ersparen die Roboter einem viel Zeit, indem sie einem einen Teil des Putzaufwandes abnehmen. Außerdem werden sie gerne in Büroräumen eingesetzt, wo sie nach der Arbeit ihre Runden drehen.

Was genau ist ein Saugroboter?

Bei diesen Staubsauger-Robotern handelt es sich um kleine, fahrende Scheiben. Sie verfügen über Räder zum Fahren und Sensoren und Kameras, um ihre Umgebung zu erkennen. Sie sind so programmiert, dass sie autonom Strecken planen (wobei sich bei manchen Modellen die Strecke auch einprogrammieren lässt) und abfahren können. Abgesehen davon verfügen sie noch, ganz ähnlich einem handelsüblichen Staubsauger, über Düsen und Bürsten, mit denen sie das Staub einsaugen. Die Roboter sind meist flach und abgerundet gebaut. Durch die flache Form kommen sie auch unter Möbel und wegen den fehlenden Kanten verursachen sie keinen großen Schaden an Möbeln und Wänden, sollten sie doch mal an diesen anstoßen. Immer wichtig bei einem Saugroboter ist die Ladestation. Hier lädt er seinen Akku auf. Die Ladestation stellt den Ausgangspunkt der täglichen Rundfahrten dar und ebenso der Ort, an dem der Roboter nach getaner Arbeit zurückkehrt. Oder wenn der Akku zwischendurch droht, aufgebraucht zu werden.

Selbstständiges Putzen

Das hervorstechendste Merkmal der Saugroboter ist zweifelsohne die Autonomie. Viele Modelle lassen sich auch mit einer Fernbedienung steuern. Was diese Roboter jedoch ausmacht, ist die Fähigkeit, von selbst zu starten, sich eigene Routen zu wählen und selbstständig abzuarbeiten. Die Staubsaugerroboter können mit ihren Scannern und Kameras vom Areal eine virtuelle Karte erstellen. Der integrierte Computer berechnet dann selbst die beste Route. Bei manchen Modellen mag diese Route etwas zufällig oder gar chaotisch wirken. Jedoch haben sie ihren eigenen Algorithmus und ihre eigenen Methoden, den Raum abzuarbeiten. Ein wichtiger Bestandteil ihrer Autonomie stellt die Ladestation dar. Sie ist der Ausgangspunkt einer jeden Putzfahrt. Hier laden sich die Roboter tagsüber auf. Dass sie von alleine in der Lage sind, von der Ladestation aus ihre Fahrt zu beginnen, ist eine der Grundfunktionen, über welche ein Saugroboter verfügen sollte. Damit sie regelmäßig mit ihrer Arbeit beginnen, lassen sich feste Rhythmen einprogrammieren. So kann der Staubsaugerroboter mit seiner Arbeit beginnen, während sich alle Bewohner eines Haushaltes im Büro, in der Schule etc. befinden. Dann stört niemand die Fahrt des Roboters und er wird auch nicht beim Staubsaugen von den Bewohnern gestört. Dabei ist es wichtig, dass der Roboter auch wieder selbstständig zur Ladestation zurückfinden kann. Erst dadurch ist ein reibungsloser Ablauf garantiert. Vor allem, wenn die Wohnung größer ist, wird es eher passieren, dass dem Roboter der Akku ausläuft und er wieder rechtzeitig zurück zur Ladestation fahren muss, um sich aufzuladen. Nachdem das abgeschlossen ist, wird der automatische Staubsauger seine Arbeit an der Stelle fortsetzen, an der er zuletzt aufgehört hatte.

Worauf muss man beim Kauf achten?

Wie bei normalen Staubsaugern auch ist die Saugleistung sehr wichtig. Dabei kommt es darauf an, welche Böden der Saugroboter reinigen soll. Bei Hartböden können die meisten Geräte gute Ergebnisse erzielen. Bei Tests und Erfahrungsberichten sollte man auch immer darauf achten, auf welchen Börden der Roboter getestet wurde. Denn anders sieht es bei Teppichböden aus. Hier schneiden die automatischen Sauger zumeist etwas schlechter ab als die analogen Geräte. Unter anderem bleiben sie gerne mal stecken oder schaffen es nicht, den Teppich komplett zu reinigen. Hier ist die Technik zumeist nicht vollkommen ausgereift und man muss selber nachhelfen, um einen Teppich komplett rein zu bekommen. Das liegt zumeist nicht an der Saugleistung an sich. Die meisten Geräte stehen in der Leistung den normalen Staubsaugern kaum nach. Es liegt eher daran, wie sich der automatische Staubsauger auf Teppichböden verhält.So ein Saugroboter kann einem leider noch nicht alle Arbeit abnehmen, aber einen Großteil der Wohnung zu reinigen, das schafft er durchaus.

Worauf man auch achten muss, ist, wie sich der Staubsaugroboter bei Türschwellen und anderen Hindernissen verhält. Nicht alle Geräte schaffen es, über eine hohe Türschwelle zu kommen. Oder sie bleiben gänzlich an ihr hängen. Bei hohen Türschwellen ist es möglich, dass man nach Hause kommt und der Staubsaugroboter seinen Akku verbraucht, während er an dem Hindernis steckenbleibt. Ecken können bei manchen Geräten ein Problem darstellen. In den Erfahrungsberichten lässt sich oft herausfinden, ob das Modell auch so geformt ist, dass er in die Ecke gelangt oder ob seine Bürsten auch in der Lage sind, den Staub in den Ecken zu erfassen.

Die Navigation ist ebenfalls wichtig, im Grunde der wichtigste Aspekt an einem Saugroboter. Besonders, wenn die Räume sehr komplex sind und verschiedenste Möbel oder andere Gegenstände enthalten. Normalerweise wird der Raum einmal abgescant und darauf aufbauend fährt der Roboter dann seine virtuelle Karte ab. Ein guter Roboter wird auch neue Hindernisse, wie umgestellte Stühle und Hocker, ebenfalls erkennen und seine Route daraufhin anpassen. Auch Kabel sind bei guten modernen Modellen kein Problem mehr. Bei manchen Staubsaugrobotern ist es möglich, sogenannte „Leuchttürme“ oder auch Magnetstreifen in den Räumen zu verteilen. Saugroboter nutzen sie zur Orientierung oder es lassen sich damit bestimmte Areal markieren oder abgrenzen.

Beim Gewicht ist zu beachten, dass ein leichtes Gerät nicht gleich die beste Wahl ist. Ein leichtes Gewicht könnte von einer billigen Bauweise herrühren. Leichte Saugroboter bleiben auch schneller hängen oder fallen um. Außerdem sollte man sie eh nicht zu oft herumtragen müssen. Ein Gewicht zwischen 3 bis 6 kg ist optimal. Bei den Maßen hingegen sind flache Modelle generell besser, denn diese schaffen es, auch unter die Möbel zu gelangen. Hier kann ein Saugroboter einem tatsächlich eine Menge Arbeit abnehmen, indem er an die Stellen gelangt, die für Menschen nur durch das Verrücken der Möbel erreichbar sind.

Beim Preis kann man schon bei über 100 Euro ein Modell bekommen. Die richtig hochwertigen Roboter können auch mal an die 1000 Euro kosten. Jedoch gibt es im Mittelfeld, um die 500 Euro, schon einige sehr gute Modelle. Bei den günstigen Saugrobotern mangelt es oft an der Navigation, sie bleiben eher hängen oder stoßen ständig gegen Möbel und Wände, wodurch es zu Schäden kommen kann. Die hochwertigen Modelle hingegen verfügen zumeist über die beste Navigation oder interessante Extrafeatures, wie die Möglichkeit, das Gerät mit einer App aus jeder Entfernung heraus zu steuern.

Fazit

Die Saugroboter sind gewiss nicht billig und sie reinigen die Böden auch nicht zu 100%. Jedoch ermöglichen sie einem trotzdem, eine Menge Zeit zu sparen. Gute Modelle reinigen die Wohnung ganz von selbst, während man auf der Arbeit ist oder sich sonst wie außer Haus befindet. Und er findet auch automatisch wieder zur Ladestation zurück. Wenn alles klappt, muss man sich nicht mehr um den Roboter kümmern, außer ab und zu den Beutel auszutauschen.